Dynamites vs. Balingen 74:64
 
 
Dynamites brauchen die Verlängerung um den Tabellenletzten aus Balingen niederzuringen (74:64 n.V.)
 
Zu Gast im „Dynamites-Dome“ war letzten Samstag, 25.01.20 das Tabellenschlusslicht aus Balingen. Die Falcons konnten in der bisherigen Saison erst einen einzigen Sieg einfahren. Dieser gelang ausgerechnet gegen die Dynamites. Das Team aus Holzgerlingen wollte daher unbedingt Wiedergutmachung betreiben. Nach einem holprigen Start kamen die Dynamites, die ohne ihren Topscorer Julian Schenk auskommen mussten, immer besser ins Spiel. Ein starkes zweites Viertel, in dem insbesondere Sasha Sukola mit neuen Punkten und vielen guten Aktionen wichtige Akzente setzte, bescherte dem Gastgeber eine recht komfortable 34:26-Führung zur Halbzeit.
 
Wie so oft verpassten es die Dynamites aber nach dem Seitenwechsel den Sack zuzumachen. Die Falcons aus Balingen kämpften sich heran und konnten zu Beginn des vierten und letzten Viertels sogar die Führung erobern (49:50). Höchste Zeit wieder einen Zahn zuzulegen. Dies gelang der Mannschaft aus Holzgerlingen auch recht gut. Wenige Sekunden vor Schluss sahen die Dynamites bei einer 4-Punkte-Führung (64:60) und eigenem Ballbesitz wie der sichere Sieger aus. Der Einwurf der Dynamites unter dem gegnerischen Korb wurde allerdings grob fahrlässig direkt in Hände der Falcons gespielt. Diese spielten schnell nach vorne und bestraften die Dynamites konsequent durch einen verwandelten Dreipunktewurf (63:64). Grundsätzlich noch kein Beinbruch. Holzgerlingen führte ja noch mit einem Punkt und hatte wenige Sekunden vor Schluss Ballbesitz. Nun dachte sich aber einer der beiden Schiedsrichter, dass er auch noch etwas zur Entscheidung des Spiels beitragen könnte. Daniel Renz versuchte sich ganz normal von seinem Gegenspieler zu lösen. Eben so, wie es tausende Male in einem Basketballspiel vorkommt. Der Schiedsrichter lies jedoch jegliches Fingerspitzengefühl vermissen und pfiff unerklärlicher Weise ein Offensivfoul gegen Daniel Renz. Gleich im Anschluss verpasste er dem aufgebrachten Spielertrainer Chris Reza noch ein Technisches Foul. Den fälligen Freiwurf verwandelte Balingen sicher und es ging in die Verlängerung. Mit Wut im Bauch gingen die Dynamites in die fünfminütige Extrazeit. Diese Zusatzmotivation reichte den Dynamites aus um zeigen, dass man am heutigen Tag eigentlich die bessere Mannschaft war. Den Falcons wurde kein einziger Punkt mehr gestattet. Selbst erzielt man gleich zehn. Warum nicht gleich so? Endstand 74:64! Die Dynamites haben damit in der Rückrunde mit den Siegen gegen Haiterbach und Balingen ihre Pflichtaufgaben erfüllt.
 
Nun geht es gegen den souveränen Tabellenführer aus Tübingen und gleich anschließend gegen den Tabellenzweiten aus Villingen-Schwenningen. Die Dynamites gehen jeweils als Underdog in die Partie. Man darf gespannt sein, welche Leistung das Team in der Kür abrufen kann.
 
Es spielten: Augustin, D. (16 Punkte/4 Dreier), Carbonara, E. (12/0), Mayer, M. (11/0), Renz, D. (2/0), Reza, C. (11/1), Sukola, S. (16/0), Veit, J. (4/0), Wolf, F. (2/0), Bauer, N.
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